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Markus Pils, Friedhelm Müller und Andreas Künkler beim Korschenbröicher Citylauf 2008
Am 13. April sollte der Internationale Korschenbroicher City-Lauf mit seiner 20.
Auflage starten. Friedhelm Müller und ich trafen uns an diesem Tag um 11
Uhr an unserem Treffpunkt an der A 4. Keiner von uns hatte so richtig Lust da
es immer wieder vom Himmel her goss wie aus Eimern.

( Markus Pilz vom TV Kleinwiedenest )
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Wir fuhren trotzt des vielen Wassers auf der Bahn die restlichen 90 Kilometer
bis nach Korschenbroich. Petrus hatte erbarmen mit uns und in Korschenbroich war
es trocken und ab und zu kam sogar die Sonne raus.
Nach unserer Ankunft holten wir uns die Startunterlagen und tranken noch gemütlich
einen Kaffee. Danach ging es zurück zu den Fahrzeugen um die Bikes aufzubauen
und uns für das bevorstehende Rennen umzuziehen.
Für mich war die Strecke unbekannt. Hinzu kam dass wir die Strecke wegen
der vielen, im Programm vor uns startenden Jugendläufe, nicht befahren konnten.
Gegen 14:40 fuhren wir in die Startaufstellung. Holger Falk vom reha team West
präsentierte ein attraktives Feld von leider nur 18 Handbikern, ich denke
das schlechte Wetter im Rest von Deutschland hat die anderen Fahre abgehalten
an diesem Stadtlauf teilzunehmen.
Um 14:0 erfolgte der Startschuss. Nachdem ich die erste der 9 Runden zurückgelegt
hatte war mir klar dass die 1400 Meter technisch sehr anspruchsvoll gestaltet
waren. Jede Runde hatte 8 Kurven eine davon stellte sich als teilweise gefährlich
raus. An der Außenseite war diese Kurve mit Heuballen, gut verpackt in Plastik,
ausgestattet. Beim 2. Durchlauf wusste ich
wofür die Heuballen dort aufgestellt wurden. Leider war ich etwas schnell
in die Kurve eingefahren, mein Bike kam auf zwei Räder und ich dachte schon
dass nein Rennen beendet ist. Doch dank der Strohballen kam ich wieder auf 3 Räder
und ich konnte das Rennen fortsetzen. Friedhelm und ich fuhren 9 von 9 Runden
dicht zusammen mal er vor mir mal ich vor ihm. In jeder Runde war ca. 300 Meter
Kopfsteinpflaster zu befahren. Bisher hatte ich bei jedem Rennen Probleme mit
meinem Puls beim befahren von Kopfsteinpflaster, so auch in hier. Auf den 300
Metern verlor ich in jeder Runde 50-60 Meter zu meinem Vordermann die ich wieder
aufholen musste.
Am Ende des Rennens konnte Friedhelm den vierten Platz in Division B, mit einer
Zeit von 24:24,2 und einem Abstand von 1:16 hinter unserem Teamkollegen Markus
Pils, belegen. Ich beendete das Rennen im Windschatten von Friedhelm mit einer
Zeit von 24:24,8 und erreichte so den sechsten Platz in Division C.
Alles in allem war es ein Kräfte zehrendes Rennen, indem ich neue Erfahrungen
sammeln konnte.
Andreas Künkler