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Kälte, Wind und Regen beim Köln Marathon schwere Bedingungen für die Handbiker!
Der 5. Oktober war ein ungemütlicher Tag für Aktivitäten im Freien.
Dennoch waren fast 100 Handbiker an die Startlinie in Köln gerollt um das
fünfte Rennen der HCT –Serie zu bestreiten.
Nach fast einer Stunde Wartezeit (für die kalten Muskeln Gift) ging es dann
um 10.30 h endlich los- nach wenigen Metern führt die Strecke über die
Deuzer Brücke, auf deren Scheitelpunkt schon mancher seine übersäuerte
Muskulatur deutlich spürte (oder auch nicht mehr) jedenfalls bildeten sich
hier schon die einzelnen Gruppen die das Rennen zusammen bestreiten.
Für das Kleinwiedenester Team war es ein eher durchwachsener Tag.
Ulli Freitag und Jörg Pieper die Sieger der letzten Läufe- verloren
schon früh den Kontakt zur Spitze. Während Ulli sich zäh und ausdauernd
durch das Feld kämpfte und am Ende noch mit dem dritten Platz belohnt wurde,
kam für Jörg nach 20 Kilometern das endgültige Aus- die Hinterachse
war gebrochen, da konnte er nur noch auf den Besenwagen warten, um auf diese unerfreuliche
Art ins Ziel zu fahren.
Im Punkt der vor genannten Eigenschaften ist auf Andy Künkler immer Verlass.
Anerkennung verdiente an diesem Tag wieder einmal für die unermüdliche
Führungsarbeit die er in seiner Gruppe leistete, was ihm im Ziel den achten
Platz sicherte.
Diese Leistung erkannten auch seine Teamkameraden neidlos an. Torsten Kreutz
(12.Platz), Freddy Pritzkau (15.), Michael Meldau (18.), Michael Weiland (20.)
und Jörg Müller als 16. der C-Klasse waren in Köln für die
Blau-Weißen am Start.
Über Bestzeiten konnte sich an diesem Tag angesichts der widrigen Umstände
zwar keiner freuen, aber im Ziel war doch jeder zufrieden ob seiner eigenen
Leistung: die 42,195 Kilometer durch Köln geschafft zu haben, trotz Kälte,
Wind und Regen.
von Friedhelm Müller