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Tourenvorschlag von Rolf Kersken
Tourenvorschlag 2
Einstieg in die Route : Gasthaus "Heinrichshö", Parkplatz Obernautalsperre, 410 ü.NN
Zielpunkt : Fortshaus Hoheroth, 642 ü. NN u. zurück
Von hier geht’s oberhalb der Besiedlung von Brauersdorf auf der mit A1 beschriebenen Rundwegen ri. Kemmerling, 477,4 ü.NN. Hier hat man einen bezaubernden autofreien Blick auf die steilen „almbewirtschafteten Viehweiden“ oberhalb von Beienbach. Steil kann man runter nach Beienbach ins Tal runter. Bis hierher geht es allerdings schon mit durchschnittlich 8 % Steigung immer bergauf. Etwas Verschnaufpause verschaffen uns die nächsten 2 KM.
Wegbeschaffenheit bisher : fester, griffiger Untergrund. Im Herbst viel Lerchennadel u. Laub.
Dann geht es allerdings auf u. ab. Durchschnittliche Steigung: 9%.

Wegbeschaffenheit schlechter werdend, da bei feuchten Witterungsverhältnissen schlammige Passagen zu meistern sind. Das kostet Zeit und viel Kraft, da im Anstieg mit viel Feingefühl „Gas“ gegeben werden muß, ansonsten würde das Vorderrad durchdrehen. Ist aber alles noch gut zu bewältigen.
Allerdings ohne Begleitperson auf dem Fahhrad könnte es schon mal „eng“ werden.
Handyempfang war die ganze Zeit prima, da wir auf einem Höhenrücken unterwegs sind.
Abzweigungsmöglichkeiten hinunter ins Tal gibt es immer wieder.

Am Scherenschleifersborn geht’s tief durch den Wald hoch zum Steinwäldchen u. dann endlich zum Forsthaus Hoheroth.
http://www.cafe-waldland.de

Es empfiehlt sich Freitags oder Samstagsnachmittags mal eine kurze Kaffee-u. Kuchenpause einzulegen. Sonntagsnachmittags oft sehr voll.
Fahrzeit bis hierher je nach Wegbeschaffenheit u. Kondition: 2h + x bei gut 12 zurückgelegten Kilometern.
Man muß bedenken, dass es wirklich bei den Steigungen u. dem Untergrund z.T. nur in Schritttempo voran geht.
Hier kann man jetzt entscheiden, was, man sich noch antun will.
Die einfachste Variante: Man will wieder schnell fahren u. Teer unter der Stollenbereifung haben.

Dann auf einem Wirschftsweg steil runter zur Obernautalsperre u. rechts rum direkt wieder zur Staumauer u. zum Parkplatz.

Diese Variante: ca. 19 Kilometer
Höhenmeter bergauf: 380 Meter
Wer sich noch etwas im Wald tummeln will u. der Muskel noch nicht qualmt, kann ri. Alte Burg, 633 ü.NN an alten keltischen Ringwällen vorbei die Variante nehmen, um dann an Eschenbach vorbei wieder nach Brauersdorf u. zum Ausgangspunkt zu kommen.

Auf jeden Fall eine nette, lohnende Tour mit Spaßfaktor, aber auch bösen-bissigen Anstiegen auf z.T. schlechten Untergrund, wo man sich zwischendurch schon mal leise fragt: Was machst du hier eigentlich?
Nach dem verflogenen Muskelkater u. einer schmerzhaften Physiotherapieeinheit träumt man wieder von neuen Abenteuern im schönen Siegerländer-Wittgensteiner Land.
von Rolf Kersken