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„Hier kommt wieder ein Einzelschicksal“
Mit diesem trefflichen Kommentar empfing mich ein Streckensprecher beim Duisburger Marathon am30.Mai, als er mich, völlig abgekämpft und durchnässt, bei Km 35 einsam aus dem Regen auftauchen sah.
Gut 2 Km später, beim Vorbeifahren an der BG Unfallklinik Buchholz, bekam dieser Spruch für mich dann eine tiefere Bedeutung. Denn hier genau hatte vor 34 Jahren (!) bei der Erstrehabilitation mein Schicksal als Rollisportler seinen Lauf genommen, mit dessen Ausgang ich allerdings sehr zufrieden bin.
Soviel zu meinen persönlichen Eindrücken bei der Regenschlacht an Rhein und Ruhr, die mit halbstündiger Verspätung noch im Trockenen begonnen hatte.
Aber schon nach ca.15 Minuten setzte der Regen ein und machte die Straße nass und rutschig, und sorgte zusätzlich noch für eine schlechte Sicht.
Die unter diesen Bedingungen besonders tückischen Straßenbahnschienen, sowie zahlreiche „Plattfüße“ bescherten dann vielen Athleten ihr persönliches Einzelschicksal.
Die 4 Athleten vom Team Kleinwiedenest -die gute Nachricht zuerst- ereichten alle unbeschadet das Ziel.
Für Freddy Pritzkau waren 2 Wochen nach seiner Alpentour mit dem Handbike die Duisburger Verhältnisse ein „Kindergeburtstag“, er kurbelte kraftvoll in 1:17:23 h durch die nassen Gassen und wurde 3. in der H2 Klasse- seine erste Podiumsplatzierung in einem Marathon -Glückwunsch!
2 Plätze hinter ihm dann der Zieleinlauf von Ulli Freitag, einem der beständigsten Blau-Weißen Handbiker der letzten Jahre überhaupt in der HCT- Trophy
Beständigkeit ist auch das Merkmal von mir und Micha Weiland: Hamburg, Düssseldorf, Mannheim und Duisburg, bei allen Rennen waren wir –ob Kälte oder Regen- erfolgreich dabei.
Der Berlin-Marathon am 26. September ist das nächste und letzte Rennen der Serie in diesem Jahr- wir freuen uns schon darauf, bei dem größten Marathon hier im Lande dabei sein zu dürfen und werden entsprechend trainieren.
von Friedhelm Müller